Über uns

Infos zur Entstehung des MTB-Parks und zu unserer Philosophie

Hinweis:

Dieses Projekt wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, durchgeführt.

DIESES PROJEKT WURDE DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION KOFINANZIERT.
Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft, Abteilung Ausrichtung.

Die Süderweiterung wurde mit Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz realisiert.

Idee, Entstehungsgeschichte, Entwicklung

Es war einmal ...
Fangen wir an, wie Geschichten anfangen sollen.

Es waren einmal engagierte Tourismusbeauftragte mit Ideen für eine schöne, aber ein wenig vergessene Region. Es waren einmal ein paar Bürgermeister, die mehr wollten, als immer dasselbe für immer dieselben Besucher. Es waren einmal ein paar leidenschaftliche Biker mit dem Traum von einem Wegenetz für ihren Sport.

Die Werbegemeinschaft Zentrum Pfälzerwald Touristik mit den Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd, Lambrecht, Rodalben und Waldfischbach-Burgalben sowie der Verbandsgemeinde Hochspeyer beschlossen, dieses Projekt gemeinsam anzugehen und beauftragten Waltraud Schneider vom Touristikbüro KL-Süd mit der Projektleitung. Zunächst wurde

• die Landesforstverwaltung als Eigner des Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald um Unterstützung gebeten - die erfreulicherweise eine Zusammenarbeit signalisierte

• sowie die Universität Kaiserslautern – Fachbereiche Ökologische Planung bzw. Regionalentwicklung und Raumordnung - um Untersuchungen gebeten hinsichtlich der Umweltverträglichkeit als auch des Tourismuspotentials des Mountainbikesports für die Region Zentrum Pfälzerwald.

Bei ernsthafter Auseinandersetzung mit möglichen Schäden fiel das Ergebnis eindeutig zugunsten der Einrichtung eines Mountainbikeparks aus und prognostizierte eine Erhöhung der Attraktivität der Region und Steigerung des wirtschaftlichen Potentials.

Also wurde über LEADER+ bei der Europäische Union und dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium finanzielle Unterstützung zur Umsetzung des Vorhabens beantragt, die auch positiv bescheinigt wurde mit der Auflage, zuvor die erforderlichen Zustimmungen einzuholen. Bedeutet, einige notwendige Hürden mussten überwunden werden auf dem gelegentlich steinigen Weg zur Realisierung dieses Projekts.

Im Rahmen der Planung wurde ein Partner gesucht, der fachlich und rechtlich in der Lage war, die komplexen Anforderungen zu erfüllen, die die Realisierung mit sich brachte. Mit bntc, einem Kompetenzteam von Fachleuten die zugleich leidenschaftliche Mountainbiker aus der Region sind, unter der Leitung des Architekten Roland Matzig, dem Streckenplaner und geprüften MTB-Tourenguide Stephan Wagner, dem Grafikdesigner Christoph Riemeyer und der Webdesignerin Sabine Schön, wurde dieser Partner gefunden. Ein erster Streckenplan wurde auf der Grundlage des durch die beteiligten Forstämter abgestimmten Wegenetzes entworfen.

Damit fing die Arbeit richtig an, galt es doch, nicht nur die Schönheit und Vielseitigkeit der Wege zu betrachten, sondern eine Vielzahl von Vorschriften, Randbedingungen wie Eigentumsrechte oder Nutzungsvorgaben und – besonders wichtig - die Gegebenheiten der Naturschutzgebiete und die strengen Regeln der nachhaltigen Bewirtschaftung in die Planung mit einzubeziehen. Das erklärt auch die vielen Gesprächspartner, Gruppen und Verbände, mit denen einvernehmliche Lösungen gefunden werden mussten. Erwähnt seien nur der Forst auf verschiedenen Entscheidungsebenen, obere und untere Landespflege, alle regional zuständigen Naturschutzverbände, die betroffenen Gemeinden, die Jagdpächter, der Pfälzerwaldverein und, und, und ...

Gutachten wurden erstellt zum Beispiel zum Vorkommen von Luchs und Wildkatze in der Region. Das Streckennetz wurde immer wieder überarbeitet, denn bei aller Vorsicht gegenüber der Natur sollte doch ein Wegenetz ausgezeichnet werden, das auch den anspruchsvollen Fahrer begeistert.

Und schließlich konnte mit der Beschilderung begonnen werden, ..... im Jahr 2005.

Es waren also einmal viel Engagement, Energie, aber auch Wohlwollen und Unterstützung, auch eine großzügige finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union und das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, und so konnte der Mountainbikepark Pfälzerwald realisiert werden. An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, noch einmal sehr herzlich.

Aber unsere Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Was wäre ein Mountainbikepark ohne einen Singletrail- oder Technik-Übungsparcours, ohne Dirtpark oder North Shore Trails etc., ohne Veranstaltungen und ständige Pflege und Überarbeitung.

Und der Pfälzerwald ist groß, nur ein winziges Gebiet umfasst das derzeitige Wegenetz, ein Pilotprojekt, das ein Anfang sein sollte. Und wieder bleibt viel Platz für Träume. Visionäre sehen das jetzige Streckennetz schon verbunden mit den Wegen der südlicher gelegenen Vogesen. Die Aussichten sind genau so schön wie die vorhandenen Wege.

Und, die Visionäre sollten Recht behalten.

Nach 10 Jahren ist das Mountainwegenetz im Pfälzerwald von der Deutschen Initiative Mountainbike mit 4 Sternen bewertet und wird als das beste Mountainbikerevier Deutschlands bezeichnet. Dazu gehört eine als Premium Trail Tour ausgezeichnete Stecke - das Beste was Deutschland im Mountainbiken zu bieten hat.
Inzwischen ergänzen Dirtpark, Technik- und Singletrailparcours sowie North Shore Trails das abwechslungsreiche Mountainbikeangebot im Pfälzerwald.

Im Jahr 2016 wurden nach langen Abstimmungsverhandlungen und vielen Streckenänderungen insgesamt 15 neue Strecken eröffnet.
Das neue Wegenetz, angebunden an das bestehende Tourenangebot, wird nach Süden bis zur französischen Grenze - die Vogesen - erweitert. Die neuen Routen binden die Stadt Pirmasens sowie die Verbandsgemeinden Landstuhl, Pirmasens-Land, Dahn, Hauenstein, Annweiler und Bad Bergzabern in den Mountainbikepark Pfälzwerwald ein.

Fortsetzung folgt ...

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